Mein Vater pflegt zu sagen, wir leiden unter Kommunikationitis. Will sagen, wir kommunizieren zu oft. Was nicht schlecht wäre, je nach Niveau. Tiefe ist gefragt, nicht Quantität. Nun, wohin wohl diese Hochkonjunktur des Posting uns hinführen mag?
Ich erachte es als eine gute Plattform für einen Austausch, doch frage ich mich, ob je nach Anzahl Teilnehmer nicht eine Datenmenge resultiert, welche als Normalsterblicher nicht mehr zu bewältigen ist? Also, beginnend bei der übermütigen Freude, überall meinen Kommentar zu hinterlassen zur Ernüchterung, dass ich mich erstens nicht mehr an alle erinnern kann und somit nicht mitbekomme, ob überhaupt auf sie nochmals eingegangen wurde (ich könnte ja mit einem neuen antworten) oder aber meine mit Leidenschaft formulierten Kommentare völlig unkommentiert bleiben und ich so resigniert das Hinterlassen weiterer solcher bleiben lasse?
Nun, ich bin gespannt, wie dieser Posting-Austausch stattfinden wird. Und hoffe auf gute Erfahrungen.
Wie so oft ist vor allem der Umgang damit wesentlich, ob etwas zu Erfolg führt.
Montag, 16. April 2007
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1 Kommentar:
Wooww, Sie haben ja beinahe das Zeug zur Philosophin :-)
Nun etwas ernsthafter: Ihr Vater hat mit der Kommunikationitis natürlich in gewisser Weise schon recht - wie halt so oft ;-)
Nun ganz ernsthaft: Ein wichtiges Ziel beim Einsatz des Internets im Unterricht ist das Üben der eKommunikation! Wenn die Kids das "richtige", nutzbringende Kommunizieren nicht in der Schule lernen; wo denn sonst?!
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